Die schönsten Sportverletzungen (1): Der Reibekuchen

Reibekuchen (ugs.), der: großflächige Hautverletzung, die auch von Amateursportlern gerne (vorzugsweise am Oberschenkel) getragen wird. Der Reibekuchen entsteht beim Rutschen eines oder mehrerer Körperteile auf einer harten, häufig groben Oberfläche (z.B. Ascheplatz oder Kunstrasen), kann aber auch auf gängigen Mehrzweckhallenböden zuverlässig hergestellt werden. Er blutet meist nur leicht, brennt aber wie sau und verklebt gerne mit den getragenen Textilien. Auch Anfänger bringen es daher beim Reibekuchen schnell auf eine beachtliche Eiterbildung.

Grusel-Feeling: ****
Schmerz-Potenzial: ***
Glamour-Faktor: **

Fazit: Der Reibekuchen ist eine bodenständige Verletzung für fast jedermann. Bei den Girls lässt sich mit der blutverkrusteten, wunden Körperstelle leicht punkten. Nachteile: Verschwindet oft unter der Kleidung. Ziemlich mainstream.

, , , ,

  • Ich kenn den Reibekuchen vom Mountainbiken als Pizza. Liegt ggfl. aber daran, dass die Tomatensoße beim Fahrradfahrer üblicher Weise in grösseren Mengen entsteht und einfach als solche zu erkennen ist. Ich widerspreche aber der Kategorisierung der Verletzung. Ich finde die Pizza tendenziell eine rote, auffällige und prestigeträchtige Verletzung die von Zurückhaltung, Können und Erfolg zeugt.

    Weiter so Mutti!