Immer noch kein Sieg: Heynckes bei Bayern vor dem Aus

Trainer Jupp Heynckes ist beim FC Bayern München nicht mehr unumstritten. Hinter den Kulissen soll längst an einer Ablösung des 72-Jährigen gearbeitet werden.

Der Feind im Bett des FC Bayern: Noch-Trainer Jupp Heynckes. (Bild: imago)

Der Feind im Bett des FC Bayern: Noch-Trainer Jupp Heynckes. (Bild: imago)

Der Grund: Seit Heynckes‘ Amtsantritt ist das Team des deutschen Rekordmeisters immer noch punkt- und torlos. Die Bayern-Bosse beklagen zudem fehlende Trainingsfortschritte. Auch eine Handschrift des Trainers sei „in keiner Weise erkennbar“, so FCB-Präsident Uli Hoeneß.

Dass der Ancelotti-Nachfolger erst eine einzige Übungseinheit persönlich leitete, lässt auch dessen Rückhalt in der Mannschaft allmählich bröckeln. Mehrere Leistungsträger sollen sich bereits bei der Klub-Führung darüber beschwert haben, dass Heynckes die Spieler während der Teamsitzungen mit langen Monologen über seine Haustiere quäle.

Eigentlich wollten Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Hoeneß dem neuen Coach noch eine Gnadenfrist bis zum Saisonende gewähren, doch jetzt wollen sie offenbar nicht mehr länger tatenlos zusehen. „Sie haben mit mir gesprochen und mich etwas gefragt. Ich habe meine Meinung gesagt“, verriet Mats Hummels auf die Frage nach dem Trainer.

Hoeneß soll schon Kontakt zu möglichen Nachfolgern aufgenommen haben, wie es es aus dem Vereinsumfeld heißt. Aber der angebliche Wunschkandidat Udo Lattek melde sich bislang nicht zurück.

 

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