Exklusiv: Die Problemzonen des Mario Gomez

Natürlich hat Uli Hoeneß recht. Wie immer. Stürmer Mario Gomez sei zwar gut, aber nicht gut genug, hatte der Präsident mit Blick auf die abgelaufene Vize-Saison des FC Bayern München gesagt. Warum man mit Gomez weder einen Blumentopf, noch die Champions League gewinnen kann, erklärt Mutti heute exklusiv – und nimmt die Problemzonen von Deutschlands beliebtestem Chancen-Entwerter unter die Lupe.

Haare: Gomez hat die Haare zwar schön, aber nicht am schönsten. Wie es noch geiler geht, zeigen zum Beispiel Cristiano Ronaldo (Real Madrid) oder Carles Puyol (FC Barcelona).

Füße: Sind für Gomez’ Art zu spielen häufig einer zuviel. Seit er im Jahr 2005 an der rechten Fußspitze einen Gefrierbrand erlitt, fehlt ihm zudem das Feingefühl, welches man als sogenannter „Wand-Stürmer“ braucht.

Sexappeal: In einer Umfrage der Zeitschrift Brigitte gaben 62 Prozent der Leserinnen an, dass sie mit Gomez gerne mal zu IKEA fahren würden. Damit liegt er zwar deutlich vor Felix Magath (7 Prozent), aber auch ebenso deutlich hinter Mehmet Scholl (gespielt von Til Schweiger, 89 Prozent).

Künstlername: Auch hier ist Harald Brosinski, so lautet Gomez’ bürgerlicher Name, alles andere als spitze. Um seine polnische Herkunft zu verdecken, legte er sich früh seinen spanisch anmutenden Künstlernamen zu. Ironie des Schicksals: Während polnische Profis (Podolski, Lewandowski, Klose) voll im Trend liegen, gilt Spanien europaweit als ziemlich „last season“.

Torjubel: Passend zum Künstlernamen erdachte Brosinski alias Gomez einst seine Torero-Pose. Mittlerweile allerdings ist der Stierkampf selbst in Spanien verpönt. Und in deutschen Stadien tummeln sich immer mehr Vegetarier, die gar nicht hinschauen können, wenn Gomez beim Jubel an diesen barbarischen Brauch erinnert. Man könnte sagen: Die unheilvolle Allianz aus Künstlername und Torjubel ist das genaue Gegenteil einer Win-Win-Situation.

Strafraum: Eine der belebtesten Gegenden auf dem Spielfeld, in der immer ein reges Treiben herrscht. Der bekennende Naturliebhaber Gomez verliert hier leider leicht die Orientierung. Die Folge: Gomez vergibt hier die meisten seiner Torchancen (93 Prozent).

Auto: Wie jedes Kind weiß, fahren internationale Top-Stürmer nichts unter 400 PS. Spieler wie Wayne Rooney (Lamborghini Spitfire Blade S) oder Lionel Messi (Porsche Panama Turbo Turbo GT) geben sich auf diesem Gebiet keine Blöße. Als Gomez neulich den zwölf Jahre alten Audi 80 (71.000 km, original!) seines Schwagers günstig übernahm, war die Empörung an der Fan-Basis groß. Die Bayern-Fans wissen: So wird man nicht Champions-League-Sieger.

, , , ,